Juristische Person

Eine Personenvereinigung, welche im Angesicht ihres Vermögens vollkommen unabhängig im Bezug auf ihre Haftung ist, wird allgemein als juristische Person oder aber juristische Einheit bezeichnet. Durch diesen genannten Faktor hebt sie sich von rechtsfähigen Personengesellschaften sowie weiteren rechtlich anerkannten Vereinigungen ab. Zusätzlich kann es sich bei juristischen Personen auch um Vermögensmassen handeln, welche durch die hoheitliche Anerkennung als Träger von Rechten und Pflichten infrage kommen.

Ursprung

Vereinigungen von Personen und Vermögensmassen wurden bis zum 19. Jahrhundert im rechtlichen Anbetracht nicht eindeutig bestimmbar eingeordnet. Dadurch kursierten unterschiedliche, wissenschaftliche Theorien, wie die genannten Einheiten rechtlich zu behandeln seien. Am ersten Januar des Jahres 1900 aber änderte sich dieser Zustand. Der damalige Gesetzgeber des Deutschen Reiches stellte eine eindeutige Regelung bzw. Gesetzesinstitution auf, welche als juristische Person im Bürgerlichen Gesetz-Buch hinterlegt wurde.

Mit dieser eindeutigen Einteilung wurden unter anderem Gesellschaften und Vereine in den anerkannten Stand der juristischen Person erhoben. Hinzu kamen spezielle juristische Einheiten wie etwa die Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Aktiengesellschaften. Durch die juristische Person wurde außerdem die Auffassung des selbständigen Zweckvermögens Stück für Stück verworfen, welches Vereine und weitere Gesellschaften nur als Vermögen bzw. Geldanlagen betrachtete.

Zivilrecht

Diese juristische Person kennt wohl jeder: ein Fußballverein

Diese juristische Person kennt wohl jeder: ein Fußballverein

Im privaten Recht wird der eingetragene Verein als juristische Person verstanden, welcher der natürlichen Person gegenübersteht. Er gilt als Grund- bzw. Ausgangsform dieser Einteilung. Eine eingetragene Genossenschaft geht über diesen Ausgangspunkt hinaus – dasselbe gilt für GmbHs und Aktiengesellschaften. Um als rechtsfähig zu gelten, bedarf es einer Eintragung bei einem gerichtlich geführten Register. Dazu zählen Handels- und Vereinsregister.

Zu den juristischen Personen des Zivilrechts zählen des Weiteren auch Unternehmergesellschaften, eingetragene sowie europäische Genossenschaften. Während die Rechtsfähigkeit dieser Einheiten deutlich anerkannt wird, wird die Handlungsfähigkeit hingegen teilweise angezweifelt. Je nach dominierender Mentalität und Auffassung eines Landes oder Staates variiert die allgemeine Auffassung, ob eine juristische Person als rechtserheblich tätig gilt oder nicht, sodass es in diesem Aspekt bislang keinen einheitlichen Standpunkt gibt. Für weitere Informationen empfiehlt die Redaktion die Seite der Bundeszentrale für politische Bildung.

Öffentliches Recht

Durch das hier geltende Gesetz besitzen Rechtssubjekte die Rechtsfähigkeit im öffentlich-rechtlichem und privatrechtlichem Rahmen, wodurch ihnen die Bezeichnung juristische Person verliehen wird. Ihre Existenz beruht meist auf öffentlich-rechtlicher Anerkennung, sodass etwa Gemeinden, Stiftungen des öffentlichen Rechts und Universitäten zu dieser Einteilung gehören. Diese Subjekte verfügen über das Recht, sich selbst zu verwalten, wobei sie trotzdem unter der Staatsaufsicht stehen. Ihnen ist es als juristischen Einheiten gestattet, mithilfe von Satzungen ihr Aufgabenfeld unter dem objektiven Recht zu unterstreichen.

Die Rechte und Pflichten eines jeden Staatsbürgers

Als deutscher Staatsbürger hat man einige Rechte und Pflichten, die mit der deutschen Staatsbürgerschaft einhergehen. Diese Rechte und Pflichten beinhalten bestimmte Bürgerrechte, die jedem Staatsbürger zustehen.

Die Versammliungsfreiheit

Eines dieser Bürgerrechte ist die Versammlungsfreiheit. Dieser Teil der Rechte und Pflichten besagt, dass es allen Deutschen gestattet ist sich friedlich und unbewaffnet zu versammeln. Dazu ist keine Erlaubnis oder eine Anmeldung nötig. Versammlungen, die unter freiem Himmel abgehalten werden sollen, werden gesondert geregelt und zwar durch das Versammlungsgesetz.

Die Vereinsfreiheit

Die Vereinsfreiheit besagt, dass jeder deutsche Staatsbürger das Recht hat einen Verein zu bilden. Gewerkschaften können sogar von Bürger gebildet werden, die über keine deutsche Staatsbürgerschaft verfügen. Das besagen die Gesetze für Rechte und Pflichten ebenfalls.

Die Berufsfreiheit

Die Berufsfreiheit ist ein weiteres Recht, das jedem deutschen Staatsbürger zusteht. Alle Deutschen haben das Recht ihre Ausbildungsstätte oder ihren Arbeitsplatz frei zu wählen.

Das Auslieferungsverbot

Ein weiterer wichtiger Punkte, wenn man über Rechte und Pflichten spricht, ist das Auslieferungsverbot. Dieses Verbot garantiert jedem Deutschen, dass er an keinen ausländischen Staat ausgeliefert wird.

Das Widerstandsrecht

Das Widerstandsrecht ist meistens nicht jedem bekannt. Aber dieses Recht besagt, dass jeder Staatsangehörige dazu befugt ist Widerstand zu leisten, wenn die Ordnung des Grundgesetzes beseitigt wird. Auch die Parteienfreiheit ist ein wichtiger Faktor der Rechte und Pflichten. Diese besagt nämlich, dass die Gründung von Parteien,die an der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken, frei sind.

Das Bürgerrecht der Freizügigkeit

Außerdem genießt jeder deutsche Staatsbürger das Bürgerrecht der Freizügigkeit. Jeder Deutsche kann seinen Wohnsitz, innerhalb des Bundesgebietes, frei wählen und sich dort niederlassen.

Es gibt auch Pflichten, die jeder Deutsche zu erfüllen hat.

Diese Rechte und Pflichten sind für alle Deutschen verbindlich

Der Wehr- und Zivildienst.

Jeder deutsche Staatsbürger ist dazu verpflichtet entweder den Wehrdienst zu leisten oder die Alternative des Zivildienstes zu nutzen. Eine optionale Pflicht wäre eine ehrenamtliche Tätigkeit wie beispielsweise als Laienrichter oder Wahlhelfer.

Die Gesetzgebung

Dabei ist natürlich das Alter des jeweiligen deutschen Staatsbürgers nicht unerheblich. Alle Deutschen sind verpflichtet sich an die Gesetzes Deutschlands zu halten, aber Menschen, die das 14 Lebensjahr noch noch nicht vollendet haben können nicht bestraft werden, denn man muss das 14 Lebensjahr vollendet haben,um Strafmündig zu sein.
In einigen Fällen kann dann aber nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.

Alles was man für das Jura-Studium braucht

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *